Goodbye 2016
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Her mit den Fixkosten! Mein Hobby kostet Geld

weißer Hintergrund, darauf Weihnachtskugeln, Schleifen, Geschenkpapier und die Überschrift Wo stecken meine Fixkosten?

 

Wo stecken meine Fixkosten?

Ach, hab ich mir gedacht, ich hab doch gar keine Fixkosten. Ich hab ja nicht mal ein Blog der online ist und ich hab auf keinen Fall ein Business oder gar Homeoffice… Und dann hab ich die Aufgabe gemacht und ich bin erschrocken! Ich war schockiert, welche Zahl ich da zu lesen bekam! Natürlich hatte ich Ausgaben und damit Kosten.

Im letzten halben Jahr habe ich 150 EUR für Stockfotos ausgegeben, 354,71 EUR für Coachings und Minikurse, 156,99 EUR für Themes, Plugins und Blogger-Tools und 111,50 EUR für Ebooks übers Bloggen, Schreiben, SEO usw.
Ich habe in den ersten 6 Monaten, in denen ich wohlgemerkt mit meinem Blog noch nicht online bin 1130,54 EUR ausgegeben. Für ein Hobby, von dem ich noch nicht mal weiß, ob es funktionieren wird. Für etwas, dass sich voraussichtlich erst in 3-5 Jahren monetarisiert. Und dennoch macht es so viel Spaß und meine Vision wächst und wächst. Ich bin so gespannt wo das ganze hinführen mag.

Wie errechnet sich der (Verkaufs-) Preis?

Eine Antwort auf diese Frage habe ich noch nicht gefunden. Ich habe schon recherchiert, aber trotz all der Offenheit in der Blogsphäre, hier lässt sich niemand in die Karten kucken. Rein betriebswirtschaftlich müssen alle Fixkosten und variablen Kosten gedeckt werden. Ja! Auch die variablen!
Demnach habe ich 188,59 EUR Fixkosten in Bezug auf mein Blog, im Monat. Dazu kämen für mich noch die Miete für die Wohnung, Stromkosten, Wasser, Papier, Druckerpatronen, also der ganze Home-Office-Büro-Kram, meine Benzinkosten, wenn ich zum Kunden fahren würde. Wie kalkulierst du deinen Preis?

…und wie ist das mit der Arbeitszeit?

Meine Physiotherapeutin nimmt 1 EUR in der Minute. Welche Rechnung dahinter steckt weiß ich nicht.

Wie wertvoll gerechnet in Geld, ist meine Zeit?

Schlagt ihr prozentual auf oder nehmt ihr einen Faktor?

Das würde mich wirklich interessieren.

Was habe ich aus dieser Mission mitgenommen?

Zum ersten Mal habe ich überprüft wie viel mich mein neues Hobby kostet. Und ich war sehr überrascht, wieviel es kostet ein Blog zu betreiben. Daher finde ich es nur legitim, damit Geld verdienen zu wollen. Dennoch möchte ich langsam wachsen, kontinuierlich und sehen wo die Reise hinführt. Außerdem werde ich mehr darauf achten, wofür ich mein Geld in Bezug auf mein Blog ausgebe und ob das notwendig ist. Wer braucht mehrere Themes? Ich kann ja eh nur 1 benutzen… Naja gut, es gehen auch mehrere Handtaschen oder Schuhe…

Vielen Dank an Claudia, die mir mit der Aktion „Goodbye 2016“ die Augen geöffnet hat!

5 Kommentare

  1. Pingback: Meine Learnings aus der Aktion Goodbye 2016 › Abenteuer Home-Office

  2. Danke Valerie, das war sehr erhellend! Meine Taschendame Stefka hat den Vorschlag gemacht. einen Tag lang für etwas Kostenloses zu spenden, das einen inspiriert. Ich würde dir jetzt gerne einen Euro in die Spardose schmeißen. Für die Kaffeekasse. 🙂
    Liebe Grüße
    Maike

  3. Liebe Valerie,

    vielen Dank für deinen offenen Beitrag! Und noch viel mehr Dank für die Erkenntnis, dass Blogger Geld nehmen dürfen … das ist zu vielen immer noch nicht durchgedrungen, dass dieses “Hobby” Geld kostet!

    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Liebe Claudia,

      Danke für deine tolle Aktion! Ich bin sehr froh mitgemacht zu haben. Und ich bin online, so schnell kann es gehen 🙂

      Grüße,
      Valerie

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